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| Conficker: Diese Programme entfernen den Computer-Virus |
| Geschrieben von: Administrator |
| Sonntag, 15. März 2009 um 10:01 Uhr |
Die kleinen Tools von Bitdefender, F-Secure und Symantec bereinigen auch Rechner, auf denen nicht das vollständige Antivirusprogramm des jeweiligen Herstellers installiert ist. Falls der von Conficker befallene PC vom Internet getrennt ist, können sie auch von einem zweiten Computer aus heruntergeladen werden. Sie können auch als Kopie von einem USB-Stick gestartet werden. Beim Hantieren mit USB-Sticks sollte man Vorsicht walten lassen. Denn Conficker überträgt sich auch über die tragbaren Speichermedien. Falls man nicht ganz sicher ist, ob der USB-Stick frei von einer Infektion ist, sollte man, bevor noch weitere PCs infiziert werden, lieber zu einem anderen greifen. Reinigung oder Neuinstallation? Nach Recherchen von Heise.de gibt keiner der drei Hersteller in den Beschreibungen der Programme darüber Auskunft, welche der zahlreichen Versionen des Wurm ihre Tools zuverlässig erkennen und entfernen können. Zudem sei unter Virenexperten umstritten, ob eine Reinigung des Systems sinnvoll und ausreichend ist. Die ganz sichere Variante besteht in jedem Fall in einer kompletten Neuinstallation von Windows oder der Wiederherstellung eines nicht infizierten Backups. Infizierte Systeme gelten grundsätzlich als kompromittiert, weil man nie ganz sicher sein kann, alle Folgen der Infektion beseitigt zu haben. Bei so gut untersuchten Würmern wie Conficker sei zumindest das Risiko gering, dass ein Reinigungsprogramm eine unbekannte Hintertür übersieht, heißt es bei Heise.de. Die Links zu den Downloads der Programme zum Entfernen von Conficker sowie die passenden Anleitungen finden Sie in den Links zum Artikel weiter unten auf dieser Seite. Conficker: Ein Computerschädling mit Erfolg Trotz aller Warnungen vor Conficker und Ratschlägen zum Schutz vor dem bösartigen Computerwurm zieht er seit Oktober 2008 seine Kreise im Internet. Dabei hält ihn bisher auch das Kopfgeld nicht auf, das Microsoft auf seine Programmierer ausgesetzt hat. Vielmehr schafft es der Wurm immer wieder, durch mehr oder weniger prominente Opfer für Schlagzeilen zu sorgen. Neben der Landesregierung und den Krankenhäusern des österreichischen Bundeslandes Kärten legte Conficker auch Computer-Netzwerke bei den Armeen von Frankreich und Großbritannien lahm. In Deutschland mussten die Bundeswehr und die Fachhochschule in Güstrow den Wurm von ihren PCs entfernen. |

